07.04.2026, 22:50
Wenn Ihr Unternehmen in mehrere Sprachen übersetzt, beginnt die Lokalisierung schon bei dem Redakteur, der den deutschen Quelltext schreibt. Wenn dort Disziplin fehlt, zahlen Sie das in jeder Zielsprache nochmal.
Drei Dinge, die ich Redaktionen immer wieder einschärfe:
Der Effekt ist groß. In Projekten, in denen die Quelltexte konsequent übersetzungsgerecht geschrieben sind, sinken die Lokalisierungskosten erfahrungsgemäß deutlich. Der Grund: Das Translation Memory greift besser und es muss weniger nachbearbeitet werden.
Wie ist es bei Ihnen aufgestellt? Haben Sie eine schriftliche Schreibrichtlinie, die genau diesen Punkt regelt?
Drei Dinge, die ich Redaktionen immer wieder einschärfe:
- Kurze Sätze. Ein Gedanke pro Satz. Keine drei verschachtelten Nebensätze. Das hilft dem Übersetzer und auch jedem maschinellen Vorlauf.
- Konsistente Terminologie. Wenn das Bauteil heute Anschlussklemme heißt, dann auch morgen und auf Seite 47 noch. Synonyme sind in Belletristik schön, in Technischer Dokumentation sind sie teuer.
- Keine Bilder mit eingebettetem Text. Jede Beschriftung, die in einer Grafik fest verbacken ist, muss in jeder Sprache neu gesetzt werden. Wenn Sie 14 Sprachen haben und 200 Grafiken, rechnen Sie das einmal durch.
Der Effekt ist groß. In Projekten, in denen die Quelltexte konsequent übersetzungsgerecht geschrieben sind, sinken die Lokalisierungskosten erfahrungsgemäß deutlich. Der Grund: Das Translation Memory greift besser und es muss weniger nachbearbeitet werden.
Wie ist es bei Ihnen aufgestellt? Haben Sie eine schriftliche Schreibrichtlinie, die genau diesen Punkt regelt?
